Das Vorhaben

Die juwi-Gruppe plant gemeinsam mit der EZV Energie- und Service GmbH & Co. KG Untermain (EZV) den Bau von 5 Windenergie-Anlagen der 6-Megawatt-Klasse in einem städtischen Forstgebiet südwestlich der Stadt Wörth am Main nahe der bayerisch-hessischen Landesgrenze. Beide Unternehmen unterzeichneten hierzu im September 2020 einen Kooperationsvertrag. Mindestens drei der fünf Anlagen sollen von der EZV betrieben werden. Eigentümerin der Forstflächen ist die Stadt Wörth am Main. Die Gesamthöhe der Anlagen beträgt entsprechend der Festsetzung des Zonierungskonzepts max. 230 Meter. Der prognostizierte Jahresertrag des Windparks beträgt ca. 60 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht dem Jahresverbrauch von mehr als 19.000 Haushalten (Verbrauch 3.100kWh/p.a.).
 

Der Standort

Die geplanten Anlagenstandorte befinden sich südwestlich des Stadtgebiets an der hessischen Grenze innerhalb des Zonierungskonzeptes des Bezirks Unterfranken. Das Zonierungskonzept definiert Flächen im Landschaftsschutzgebiet des bayerischen Odenwalds, innerhalb derer der Ausbau der Windenergie mit den Schutzzielen des Landschaftsschutzgebietes vereinbar ist. Das Konzept wurde im Jahr 2017 nach umfangreichen Planverfahren verabschiedet. Die Schutzgebietsverordnung wurde bereits entsprechend angepasst und im Amtsblatt Nr. 17 /2017 (04.09.2017) der Regierung Unterfranken veröffentlicht.

Die Abstände zu Wohngebieten in Bayern und Hessen betragen jeweils mindestens 1.000 m. Alle Anlagen werden eine Maximalhöhe von 230 Metern haben. Alle gesetzlichen Grenzwerte bezüglich Schallimmissionen und Schattenwurf werden eingehalten. Zur Reduzierung des nächtlichen Blinkens werden die Anlagen mit einer bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung ausgestattet. Der Windpark blinkt nachts dann nur noch bei Annäherung eines Luftfahrzeugs. 
 

Die Wertschöpfung

Eine direkte finanzielle Beteiligungsmöglichkeit (Bürgerkraftwerk) für Bürgerinnen und Bürger ist zum jetzigen Zeitpunkt angedacht.

Mit dem geplanten Windpark baut der EZV seinen regenerativen Kraftwerkspark weiter aus, um Privathaushalte und Gewerbebetriebe in seinem Netzgebiet mit lokal und klimafreundlich erzeugtem Grünstrom zu versorgen. Weitere Einnahmen können durch Pachten, Gewerbesteuer, den Abschluss von Gestattungsverträgen zur Nutzung von Wegen, für die Kabeltrasse und für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen generiert werden. Die Kosten für die Herstellung und Pflege der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen übernimmt der Betreiber des Windparks. 

Durch die Änderung des Erneuerbaren Energiegesetzes (EEG) von 2021 ändert sich die Situation für Standortgemeinden in einem Umkreis von 2,5 Kilometern zu neuen Windparks signifikant. Denn das Gesetz schreibt nun erstmals eine finanzielle Beteiligung der Gemeinden je nach Flächenanteil und Jahresertrag des Windparks fest. Aktuelle Ertragsprognosen stellen eine jährliche Kommunalabgabe in Höhe von ca. 120.000 EUR in Aussicht, von denen die Bürgerinnen und Bürger über die Infrastrukturinvestitionen der Standortkommunen profitieren.

Daten und Fakten

5

Windenergie-Anlagen

Windenergie-Anlagen

Geplant ist der Bau von 5 Windenergie-Anlagen

30

Megawatt

Megawatt

Der Windpark hat eine Gesamtleistung von rund 30 Megawatt

19000

Haushalte

Haushalte

Die 5 Windräder produzieren jährlich sauberen Strom für mehr als 19.000 Haushalte.

40000

CO2-Einsparung (t)

CO2-Einsparung (t)

Mehr als 40.000 Tonnen CO2- Emissionen werden unter Berücksichtigung der Vorketten durch den Windpark vermieden.

Der Zeitplan

Hier finden Sie die wichtigsten Meilensteine des Projektes

Bis Ende Q3 werden die umfangreichen Antragsunterlagen inklusive aller zugehörigen Gutachten zusammengestellt. 

Einreichung des Genehmigungsantrags bis Ende Q3 2021

Die zuständige Genehmigungsbehörde prüft die eingereichten Unterlagen.

Q3 2021 bis Q2 2023

Genehmigungs-verfahren nach BImschG

Der öffentliche Erörterungstermin wird von der zuständigen Genehmigungsbehörde festgesetzt und kommuniziert.

Q2 2023

Öffentlicher Erörterungs-termin

Q2 2023

Voraussichtlich Erhalt der Genehmigung zum Bau und Betrieb für 5 WEA

Voraussichtlicher Baustart

Q1 2024

Inbetriebnahme der letzten WEA

Q1 2025

Gute Gründe für die Windenergie

Es gibt viele gute Gründe für den Ausbau der Windenergie. Sie ist die wichtigste Energiequelle im deutschen Strommix und gemeinsam mit der Photovoltaik die kostengünstigste Form der Stromgewinnung. Sie ist aktiver Klima- und Artenschutz und wichtigstes Instrument auf dem Weg hin zur Klimaneutralität des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Für die Standortkommunen generiert sie verlässliche Einnahmen für ihre Bürgerinnen und Bürger, für Waldbesitzer planbare Pachteinnahmen für den anstehenden Waldumbau. 

Allgemeine Informationen zur Windenergie und zur Stromerzegung aus regnerativen Energien haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Weitere Antworten auf Fragen zur Windenergie haben wir weiter unten für Sie zusammengestellt.

Häufige Fragen zur Windenergie

Haben wir hier für Sie verlinkt

Wer wir sind

Als einer der führenden Spezialisten im Bereich der erneuerbaren Energien bietet juwi die komplette Projektentwicklung sowie weitere Dienstleistungen rund um den Bau und die Betriebsführung von Windparks und Solaranlagen an. Gegründet wurde juwi 1996 in Rheinland-Pfalz und hat heute seinen Firmensitz in Wörrstadt bei Mainz. juwi ist in vielen Bundesländern mit Projekten und Niederlassungen präsent und beschäftigt weltweit rund 850 Mitarbeiter. Bislang hat juwi an rund 180 Standorten mehr als 1.000 Windenergie-Anlagen realisiert. Seit 2014 ist die Mannheimer MVV Energie AG Mehrheitseigentümer der juwi-Gruppe.

Weitere Informationen: www.juwi.de

 

Wer wir sind

Die EZV Energie- und Service GmbH & Co. KG Untermain wurde im Jahr 1953 als Energiezweckverband von den Städten Wörth und Erlenbach gegründet. Neben der Bayernwerk AG sind heute die drei Städte Erlenbach, Wörth und Obernburg Gesellschafter des 1999/2004 umfirmierten Zweckverbandes. Der EZV versteht sich als ein innovatives, leistungsstarkes und regional verwurzeltes Dienstleistungsunternehmen mit regionaler Wertschöpfung in den Bereichen Strom und Breitbandversorgung und legt höchsten Wert auf Kunden- und Serviceorientierung. Regionale Stromerzeugung aus regenerativen Quellen war auch schon vor der ”Energiewende” unser Ziel. Neben der regionalen Eigenerzeugung von Strom durch eine Vielzahl eigener PV- Anlagen und einer Wasserkraftanlage erhalten EZV-Kunden bereits seit 2016 ausschließlich Strom aus regenerativen Quellen - dafür reicht die eigene Öko-Strom- Erzeugung zwar noch nicht aus, aber der EZV sieht sich hier auf einem guten Weg.

Weitere Informationen: www.ezv-energie.de

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