Energiepark Waldpolenz

Wir sorgen für noch mehr gute Energie in Sachsen. Mit den geplanten Anlagen produzieren wir Strom für mehr als 31.250 Haushalte in Ihrer Region: zuverlässig, sauber, sicher.

Aktuelle Informationen

Tag der erneuerbaren Energien 2025
Am 12. April hatte JUWI zum zweiten Mal in seine Niederlassung im Energiepark Waldpolenz zum Tag der erneuerbaren Energien eingeladen. Der Regionalsender Muldental TV berichtete.
Regionalplanentwurf veröffentlicht
Am 28. März hat der Regionale Planungsverband Leipzig-Westsachsen den Erstentwurf für die Teilfortschreibung des Regionalplans veröffentlicht. Hier erfahren Sie, was das für das Windenergie-Projekt in Brandis bedeutet.
Bürgerbegehren erfolgreich: Unterschriften übergeben
Es ist ein wichtiger Schritt Richtung Bürgerentscheid: Die Bürgerinitiative "Pro Windkraft" hat der Stadtverwaltung 553 Unterschriften von Einwohnern übergeben, deutlich mehr als die erforderlichen fünf Prozent. Ende März soll der Stadtrat entscheiden, ob es zum Bürgerentscheid kommt.
Die stille Mehrheit
Mehrere aktuelle Befragungen belegen die hohe Zustimmung zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Auch die Akzeptanz für Windenergie ist hoch.
Entscheidung im Regionalplanverfahren
Am 28. März 2025 will der Planungsverband für die Region Leipzig-Westsachsen den Erstentwurf für die Teilfortschreibung des Regionalplans im Bereich Erneuerbare Energien veröffentlichen. Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen dazu.
Entscheidung des Stadtrats
Vertane Chance: JUWI bedauert Ablehnung zu Windenergie-Anlagen im Energiepark Waldpolenz / Stadt verzichtet auf Einnahmen in Höhe von 17 Millionen Euro
Neue Broschüren
Das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft informiert Bürgerinnen und Bürger über verschiedene Themen im Bereich Windenergie. Hier können Sie die Informationsbroschüren herunterladen.
JUWI beim Sächsischen Familientag
Unter dem Motto „Wir sind Familie“ lud das sächsische Staatsministerium am 17. August Familien zum Familientag. JUWI war mit einem Stand dabei.
JUWI sponsort Carsharing in Brandis
Über Mikar Carsharing kann ab sofort ein 9-Sitzer in Brandis angemietet werden. Das Angebot wird von JUWI und VORN Bioenergy unterstützt.
Option für Bürgerwindrad in Brandis
Die Bürgerenergie Landkreis Leipzig und JUWI wollen eine der geplanten Windenergie-Anlagen im Energiepark Waldpolenz zum Bürgerwindrad machen. Dazu haben sie im Mai 2024 eine Vereinbarung abgeschlossen.
Tag der erneuerbaren Energien
Im April hatte JUWI in seine Niederlassung im Energiepark Waldpolenz zu einem Familientag rund um die erneuerbaren Energien eingeladen. Der Lokalsender Muldental TV berichtete.
Das Vorhaben

Klima schützen, unabhängig machen, Wertschöpfung stärken

Unser Ziel ist es, klimafreundlichen Strom zu erzeugen, uns so unabhängiger von fossilen Rohstoffimporten zu machen und gleichzeitig die lokale Wertschöpfung zu stärken. Hierzu planen wir die Errichtung und den Betrieb von bis zu fünf Windenergieanlagen (vier auf Brandiser Gemarkung) der neusten Generation östlich von Brandis direkt als Erweiterung des Energieparks Waldpolenz mit seinem Freiflächensolarpark und der Biogaseinspeiseanlage. Die Generatorleistung der Anlagen beträgt jeweils 7,5 Megawatt. Um den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Leipzig erstmals die Möglichkeit zu geben, sich auch direkt an einem Windenergie-Projekt in ihrer Region zu beteiligen und von den Erlösen zu profitieren, haben JUWI und die Bürgerenergie Landkreis Leipzig im Mai 2024 eine Vereinbarung abgeschlossen. Die Energiegenossenschaft hat sich dadurch ein Vorkaufsrecht für eine der Anlagen gesichert. 

Der Standort

Erweiterung des Energieparks

Die geplanten Anlagenstandorte befinden sich östlich von Brandis direkt angrenzend an den Energiepark. Dort hat die JUWI GmbH in den Jahren 2008 und 2011 den Solarpark Waldpolenz geplant und gebaut und 2013 eine Biogasanlage entwickelt und realisiert. Seit 2011 hat JUWI zudem eine Niederlassung im Energiepark, in der aktuell rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten. Die Standorte für die geplanten Windenergieanlagen befinden sich zum Teil auf Konversionsflächen und zum Teil in Waldrandgebieten. 

Der Abstand der Anlagen zu den geschlossenen Siedlungsbereichen beträgt mehr als einen Kilometer. Außerhalb geschlossener Siedlungen, mit weniger als fünf Wohnhäusern, halten wir circa 800 Meter Abstand ein und berücksichtigen selbstverständlich sämtliche gesetzlichen Vorgaben zur Schall- und Schattenemission.

Bei der Planung stehen die Belange von Arten-, Natur- und Umweltschutz im Mittelpunkt. Deshalb werden die Vorkommen von Brut- und Rastvögeln, Zugvögeln und Fledermausarten in ausführlichen Untersuchungen im Vorfeld erfasst.

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5
Windenergie-Anlagen

Geplant sind bis zu fünf Windenergie-Anlagen der 7,5-Megawatt-Klasse (davon 4 auf Brandiser Gemarkung)

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31.250
Haushalte

Die Anlagen produzieren jährlich Strom für mehr als 31.250 Haushalte

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70.000t
CO2-Einsparung

Pro Jahr werden mehr als 70.000 Tonnen CO2 vermieden

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17 Mio. Euro
Einnahmen für die Gemeinde

Nach Inbetriebnahme wird Brandis innerhalb von 20 Jahren unter anderem über Pacht und die freiwillige Kommunalabgabe rund 17 Millionen Euro einnehmen

Ablauf eines Genehmigungsverfahrens

Die Schritte im Überblick

Das Verfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) für die Genehmigung von Windenergie-Anlagen gliedert sich in verschiedene Schritte. Hier finden Sie eine grundlegende Übersicht.

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Antragsstellung

Der Betreiber stellt einen Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung beim zuständigen Landratsamt oder der kreisfreien Stadt. 

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Behördenbeteiligung

Verschiedene Behörden werden in das Verfahren einbezogen. Es handelt sich dabei um Fachbehörden zu den Themen Umweltschutz, Denkmalschutz, der Bauaufsicht, Brandschutz, Bodenmanagement, Wasserbehörden, Abfall etc. sowie weitere Beteiligte, wie Bundeswehr, Flugsicherung oder Forstverwaltung. 

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Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)

Wenn eine UVP erforderlich ist, wird diese durchgeführt. Die UVP beinhaltet eine umfassende Prüfung der Umweltauswirkungen der geplanten Anlage und wird von der Behörde geleitet.

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Öffentliche Auslegung

Der Genehmigungsantrag und alle relevanten Unterlagen können öffentlich ausgelegt werden. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben. Darüber entscheidet die Behörde.

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Erörterungstermin

Ein Erörterungstermin wird abgehalten, um die Einwände der Bürgerinnen und Bürger zu diskutieren und Lösungen zu finden. Die Behörde entscheidet, ob sie das für notwendig erachtet. Dies ist eine Gelegenheit für eine direkte Kommunikation zwischen den Beteiligten.

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Genehmigungsbescheid

Nach Abschluss des Verfahrens entscheidet die Genehmigungsbehörde über die Zulassung der Anlage. Dabei werden alle relevanten Faktoren, einschließlich Umweltauswirkungen und Einwendungen, berücksichtigt.

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Auflagen und Nebenbestimmungen

Der Genehmigungsbescheid enthält Auflagen und Nebenbestimmungen, die sicherstellen sollen, dass die Anlage den immissionsschutzrechtlichen Vorgaben entspricht. 

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Betriebsphase

Nach Erhalt der Genehmigung kann die Anlage in Betrieb genommen werden. Während der Betriebsphase überwacht die Behörde die Einhaltung der Auflagen. Das genaue Verfahren kann je nach Art und Größe der geplanten Anlage variieren. Zudem werden die Bürgerinnen und Bürger sowie betroffenen Interessengruppen in den Prozess eingebunden, um ihre Anliegen zu berücksichtigen.

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Antragsstellung
Behördenbeteiligung
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)
Öffentliche Auslegung
Erörterungstermin
Genehmigungsbescheid
Auflagen und Nebenbestimmungen
Betriebsphase
Gute Gründe

Frischer Wind für die Region und ihre Bürgerinnen und Bürger

Es gibt viele gute Gründe für den Ausbau der Windenergie: Sie ist die wichtigste Energiequelle im deutschen Strommix und gemeinsam mit der Photovoltaik die kostengünstigste Form der Stromgewinnung. Auf dem Weg in die Klimaneutralität des Wirtschaftsstandorts Deutschland ist sie unverzichtbar. Zudem generiert sie für die Standortkommunen verlässliche Einnahmen für ihre Bürgerinnen und Bürger und für uns alle ist sie aktiver Klima- und Artenschutz.

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Verlässliche Einnahmen

Das Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) ermöglicht den Standortgemeinden gemäß ihres Flächenanteils im Umkreis von 2,5 Kilometern um jedes Windrad Einnahmen von 0,2 Cent je produzierter Kilowattstunde über die 20 Jahre lange Gesamtdauer der EEG-Vergütung. Die Einnahmen bleiben vor Ort und können für Investitionen in lokale Infrastrukturprojekte genutzt werden.

Bei fünf Windrädern wäre dies eine jährliche Kommunalabgabe von rund 150.000 Euro, von der die angrenzenden Gemeinden anteilig profitieren. Hinzu kommen jährliche Pachteinnahmen für die Gemeinde in erheblichem Umfang.

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Effektiver Klimaschutz

Je nach Standort produzieren Windenergie-Anlagen bereits nach drei bis sieben Monaten mehr Strom als für ihre Herstellung benötigt wurde. Während ihrer Laufzeit von 20 Jahren erzeugen sie gut 40- bis 70-mal so viel Energie, wie für ihre Herstellung, Nutzung und Entsorgung eingesetzt wird. Damit sind sie ein wichtiger Baustein zum Klimaschutz und bei der Dekarbonisierung der Wirtschaft.

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Geringer Flächenbedarf

Die in Anspruch genommene Fläche für eine moderne Windenergie-Anlage ist äußerst gering. Eine Anlage vom Typ Vestas V172 zum Beispiel benötigt dauerhaft eine Fläche von ca. 0,6 Hektar. Das entspricht 85 Prozent der Fläche eines Fußballplatzes. Rund zwei Drittel der genutzten Fläche wird nach Ende der Bauarbeiten durch Pflanzung und Pflege wieder ausgeglichen.

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Geregelter Rückbau

Der spätere Rückbau der Anlagen ist bereits in der Genehmigung geregelt. Dazu wird eine behördlich festgesetzte Rückbausumme hinterlegt. Das garantiert den Rückbau auch im Falle einer Betreiberinsolvenz. Zudem lassen sich Windenergie-Anlagen nahezu komplett recyclen. Stahl, Beton und Metalle werden den etablierten Recycling-Kreisläufen zugeführt. Die Verbundstoffe der Rotorblätter dienen unter anderem der Zementindustrie als Zuschlagsstoff.

Über den Tellerrand

Berichte aus den Gemeinden

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Gemeinschaftsstrom für alle
Die Dardesheim Story: Windpark Druiberg, Sachsen-Anhalt
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Dassow geht neue Wege
Windpark Schönberg, Mecklenburg-Vorpommern
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Gegen den Wind
Der Windpark Fuchstal, Bayern
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Zukunftswind
Sulz am Neckar und Dornhan legen los, Baden-Württemberg
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Windkraft im Konsens
Der Windpark Wilstedt Süd, Niedersachsen
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Neue Energie für die Gemeinde

Egal, ob Arbeitsplätze, neue Biotope für Tiere und Pflanzen, verbilligter Strom oder mehr Geld für die Gemeindekasse: Es gibt viele Wege, wie Bürger*innen, Kommunen und die Natur von Windparks in ihrer Nähe profitieren können.

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Ohne die Einnahmen aus der Windenergie wäre unsere Gemeinde längst bankrott. Dank dieser Gelder konnten wir nicht nur finanziell überleben, sondern auch erheblich in die lokale Infrastruktur investieren. Wir haben Kindergärten saniert, unser technisches Museum erneuert und die Dorfplätze verschönert. Wir haben die niedrigsten Kindergartengebühren in der Region. Die gute Haushaltslage durch die Einnahmen aus dem Windpark machte es uns möglich die Gewerbesteuer zu senken, was neue Firmen angezogen und unsere Gewerbeeinnahmen verdreifacht hat.

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Thomas Schurig
Bürgermeister von Dorfchemnitz
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Die Nutzung erneuerbarer Energien ist aus meiner Sicht alternativlos. Alternativlos weil der Klimawandel, hervorgerufen durch CO2 Emissionen, schneller voranschreitet als berechnet. Damit explodieren die Ausgaben für die Beseitigung der Folgeschäden. Je schneller eine Dekarbonisierung erreicht wird, je weniger werden nachfolgende Generationen belastet. Ohne überbordende Bürokratie und Bedenkenträgermentalität könnte Deutschland schon viel weiter sein. Im weltweiten Maßstab hat Deutschland trotzdem einen Spitzenplatz. Den gilt es zügig auszubauen.

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Michael Weichert
Vorsitzender des Freundes- und Fördervereins des ZOO Leipzig e.V.
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Grüner Strom ist für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Papierfabrik in Trebsen von zentraler Bedeutung. Es wäre wichtig, dass er aus der Region zu uns kommt.

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Maik Nürnberger
Mitglied der Geschäftsleitung und Werkleiter der Julius Schulte Trebsen GmbH & Co. KG
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Windenergie ist keine abgehobene grüne Idee aus der Berliner Politik, sondern eine Technologie, die es seit den 70er Jahren gibt, die funktioniert und die ökologisch sinnvoll ist.

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Matthias Lohs
Elektriker aus Chemnitz-Altenhain
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Die Gemeinde Leisnig profitiert finanziell von den Einnahmen aus den Windrädern. Das ermöglicht uns aktuell und zukünftig, das Freibad, die energetische Sanierung von Turnhallen sowie die Sanierung unseres Sportzentrums finanziell abzusichern.

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Carsten Graf
Bürgermeister von Leisnig
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Wir setzen seit 2009 in unserem Kulturhof auf erneuerbare Energien: seit 2009 mit Blockheizkraftwerken, seit 2021 ergänzend mit Photovoltaik und seit 2024 mit Wärmepumpen und „grünem“ Netzstrom. Neben der Nachhaltigkeit war die Wirtschaftlichkeit dabei stets ein notwendiges wesentliches Entscheidungskriterium. Für uns gibt es keine sinnvollere Alternative als den Ausbau von erprobten Technologien in Erneuerbare Energien.

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Michael Plättner
Geschäftsführer Neue Musik Leipzig
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Die Möglichkeit einer Beteiligung erstmals an einem Windenergieprojekt ist für die Energiegenossenschaft, sowie für unsere Mitglieder, eine großartige Möglichkeit und besondere Ergänzung zu unseren bisherigen zahlreichen Solarprojekten.

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Martin Moos
Vorstand der Energiegenossenschaft Chemnitz - Zwickau eG
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Sachsen ist schon immer geprägt von öffentlich sichtbarer Ingenieurskunst und Industriekultur. Wenn wir aber nicht zum Freilichtmuseum werden, sondern auch in Zukunft ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleiben wollen, dann gehört dazu natürlich der weitere und beschleunigte Ausbau der erneuerbaren Energien! Selbstverständlich sollen umliegende Kommunen davon durch

Gewinnbeteiligungen und günstigere Strompreise profitieren.

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Konstantin Scheffler
Familienvater aus Chemnitz
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Ich unterstütze als Fürsprecher das Projekt Bürgerwindrad Chemnitz-Altenhain. Es ist eine hervorragende Gelegenheit, gleichzeitig unsere Umwelt zu schützen,die Klimaziele zur erreichen und unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und Energieimporten aus autoritär regierten Ländern zu reduzieren. Windenergie ist eine saubere und nachhaltige Energiequelle. Über eine Bürgerbeteiligung kann neben der Wirtschaft auch die lokale Bevölkerung von finanziellen Vorteilen des Projekts profitieren. Das Bürgerwindrad wird nicht nur saubere Energie liefern, sondern auch Arbeitsplätze schaffen und die Gemeinde wirtschaftlich stärken. Ich freue mich darauf und hoffe, dass es bald umgesetzt werden kann.

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Dr. med. Daniel Steinbach
Arzt aus Chemnitz
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Ich bin für Erneuerbare Energien und Grünen Strom, weil das Festhalten an fossilen Energieträgern infolge der Klimaveränderungen den Wohlstand weltweit aber auch in Deutschland gefährdet.

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Axel Dyck
Sachverständiger für Geotechnik aus Leipzig
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Ich habe mit anderen eine Bürgerenergiegenossenschaft in Mittelsachsen gegründet, weil der Ausbau erneuerbarer Energien entscheidend ist. Dabei ist wichtig, dass die Menschen vor Ort aktiv an der Energiewende teilhaben und profitieren. Die Beteiligung über eine Bürgerenergiegenossenschaft bietet die Chance, praktischen Klimaschutz zu einem sozialen Projekt zu machen. Dafür setze ich mich ein.

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Kristina Wittig
Gründerin und Vorständin der Energiegenossenschaft „WirMachenEnergie eG“ aus Rossau
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Die Menschen im Erzgebirge sind fischelant und haben schon immer intelligente Lösungen gefunden. Bereits im Mittelalter setzten sie Windmühlen ein, um mechanische Arbeiten zu erleichtern und die wirtschaftliche Entwicklung in unserer Region voranzutreiben. Heute tragen moderne Windkraftanlagen zur nachhaltigen Energiegewinnung bei und sichern eine umweltfreundliche Zukunft. Denn der Wind ist schon immer unsere Zukunft gewesen.

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Markus H. Michalow
Anwohner aus Kleinolbersdorf-Altenhain
Zeitplan

Die wichtigsten Meilensteine

2024
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Untersuchungen und Gutachtenerstellung

Im Vorfeld eines Windenergie-Projekts müssen zahlreiche Untersuchungen und Gutachten unter anderem zur Geräuschentwicklung, Schattenwurf sowie zu Flora und Fauna erstellt werden.

November
2024
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Stadtrat lehnt Vorhaben ab

Am 26. November entscheidet der Stadtrat gegen einen Gestattungsvertrag mit JUWI zum Bau und Betrieb von vier Windenergie-Anlagen auf kommunalen Flächen auf dem Gebiet des einstiegen Militärflugplatzes Waldpolenz.

Februar
2025
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Bürgerbegehren erfolgreich

Die Bürgerinitiative "Pro Windkraft" in Brandis übergibt der Stadtverwaltung 553 Unterschriften von Einwohnern. Mit dem Bürgerbegehren soll es den Einwohnerinnen und Einwohnern von Brandis möglich sein, selbst über die Frage zu entscheiden, wie in ihrer Stadt mit dem Thema Windkraft umgegangen werden soll. 

2026
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Genehmigungsverfahren

Windenergie-Anlagen müssen nach dem Bundesimmissionschutzgesetz (BImSchG) genehmigt werden. Nach Abschluss der Standortplanung wird der Genehmigungsantrag eingereicht. Geprüft wird er von allen relevanten Behörden z. B. hinsichtlich Immissionsschutz, Natur- und Artenschutz, Bauordnungs- und Bauplanungsrecht.

Das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren dauert in der Regel bis zu 24 Monate.

2026
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Erhalt der BImSchG-Genehmigung

Mit dem Erhalt der BImSchG-Genehmigung kann das Projekt an der Ausschreibung der Bundesnetzagentur teilnehmen. Zur wettbewerblichen Ermittlung des Einspeisetarifs schreibt die Bundesnetzagentur mehrmals im Jahr bestimmte Zubaumengen aus, auf die sich Vorhabenträger mit ihren bereits genehmigten Projekten bewerben können.

2028
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Inbetriebnahme des Windparks

Der Windpark Waldpolenz wird für mehr als 20 Jahre in Betrieb sein. Während des gesamten Betriebzeitraums kümmert sich JUWI um kaufmännische und technische Betriebsführung der Anlagen.

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2024
Untersuchungen und Gutachtenerstellung
November 2024
Stadtrat lehnt Vorhaben ab
Februar 2025
Bürgerbegehren erfolgreich
2026
Genehmigungsverfahren
2026
Erhalt der BImSchG-Genehmigung
2028
Inbetriebnahme des Windparks
LANDSCHAFTSBILD

Ein Blick in die Zukunft

Mithilfe unserer Visualisierungen können Sie sich selbst ein Bild des Vorhabens machen. Die Fotostandpunkte wurden in enger Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde festgelegt und sollen einen realistischen Ausblick auf die Landschaft nach Inbetriebnahme des Windparks bieten.

Polenz, Klingaer Straße
Polenz, Bushaltestelle Klingaer Straße
Brandis, Sportplatz
Brandis, Marktplatz
Veröffentlichungen

Zum Nachlesen

Hier erhalten Sie einen Überblick von allen JUWI veröffentlichten Bürgerbriefen sowie Presseartikel und Präsentationen zum Energiepark Waldpolenz.

Bürgerbrief
Pressemitteilungen
Bürgerbrief 1/2024
Bürgerbrief 2/2024
Bürgerbrief 3/2024
Bürgerbrief 1/2025
Bürgerbrief 2/2025
Pressemitteilung Energiegenossenschaft Landkreis Leipzig Mai 2024
Pressemitteilung "Tag der erneuerbaren Energien" April 2024
Pressemitteilung November 2024: JUWI bedauert Ablehnung zu Windenergie-Anlagen im Energiepark Waldpolenz

Unsere Antworten auf Ihre Fragen

Wir beantworten Ihre Fragen rund um das Thema Windenergie und das Projekt im Energiepark Waldpolenz.

Wer wir sind

Über JUWI

Wir sind einer der führenden Spezialisten im Bereich der erneuerbaren Energien und bieten die komplette Projektentwicklung sowie weitere Dienstleistungen rund um den Bau und die Betriebsführung von Windparks und Solaranlagen an. Seit mehr als 30 Jahren planen und errichten wir Wind- und Solarparks im In- und Ausland. In den Jahren 2008 und 2009 haben wir auf einem ehemaligen Militärflugplatz in den Gemeinden Brandis und Bennewitz östlich von Leipzig den damals größten Solarpark Deutschlands errichtet. 2010 haben wir unsere Niederlassung in Brandis bei Leipzig eröffnet. Inzwischen arbeiten dort rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der bürgernahen Umsetzung der Energiewende – in Sachsen wie in den angrenzenden Bundesländern. 

Weltweit beschäftigt JUWI rund 1.350 Mitarbeitende. Seit 2014 ist die Mannheimer MVV Energie AG Mehrheitseigentümer der JUWI-Gruppe. Bislang haben wir an rund 200 Standorten mehr als 1.300 Windenergie-Anlagen errichtet und mehr als 2.000 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 4.000 Megawatt.

Zertifizierter Servicepartner

Faire Windenergie

JUWI setzt bei seinen Planungen auf Transparenz und Beteiligung und achtet die Leitlinien für faire Windenergie gemäß der Thüringer Energie- und Greentech-Agentur ThEGA.

Ihre Kontakte

Am Anfang steht das Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

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Karsten Tietz

Leiter Akquisition OST
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Norman Richter

Projektleiter